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Emus

die natürlichste Fuchsabwehr der Welt

 

Wir hatten zuerst Nandus und waren ganz begeistert von deren Landschaftspflege. Wo die Nandus weideten gab es nur noch englischen Rasen! Ganz nebenbei haben Sie uns das ein oder andere Riesenei beschert und sahen auch fantastisch aus. Leider konnten sich unsere Nandus nicht an Neues gewöhnen. Wann immer ein neues Gefährt am Gehege vorbeifuhr, sind sie schlicht durchgedreht und dann völlig kopflos sogar durch Zäune hindurchgerannt oder über 1,60m hohe Zäune gesprungen.

Nach zwei sehr nervenaufreibenden Fangaktionen haben wir uns dann irgendwann entschieden, die Nandus abzugeben.

Und das war ziemlich schwer! (Wer mehr über unsere Nandus wissen möchte, muss am Seitenende auf "Weiter" klicken.)

 

 

 

 

       

Unser ehemaliger Nandushahn...

  ... Charlie hatte sogar 6 tolle Küken...

 

 

... ausgebrütet und geführt.

Doch was dann kam, hatten wir nicht erwartet. Fast unmittelbar nach Auszug des letzten Nandus, ging bei uns der Fuchs ein und aus! Über 20 Hühner, unser Zuchtpaar Steinbacher Kampfgänse mit unseren gesamten Weihnachtsbraten und unsere Perlhühner hat er sich nach und nach geholt. Kein Hund und keine Falle konnten ihn stoppen!

   

Elvis und Pricilla, unser Zuchtpaar, Steinbacher Kampfgänse hatte keine Chance gegen den Fuchs.

 

Auch ihre Kleinen hat er sich geholt - aber natürlich erst, als sie schon viel größer waren.

Uns fiel auf, dass Reinecke Fuchs sich das nicht getraut hatte, solange die Nandus auf der Wiese rumliefen. Immerhin teilten Sie sich die 4.000 qm mit unseren Schafen, Hühnern, Enten und Gänsen.

Aus oben genannten Gründen wollten wir aber keine Nandus mehr und haben uns deshalb über die Emus schlau gemacht. Nur kurze Zeit später sind dann Emil und Emilia aus Brandenburg bei uns eingezogen.

 

 

 

 

   

Und tatsächlich! Nach einem kurzen Stallaufenthalt, um sie an uns und unseren Ruf zu gewöhnen, durften die beiden raus ins Grüne. Sie laufen wie auch ihre Vorgänger zusammen mit den Schafen und dem anderen Geflügel. Das funktioniert prima.

Allerdings reagieren die Emus allergisch auf Hunde und Katzen in ihrem Revier. Und das muss sich wohl auch bis zu Meister Reinecke rumgesprochen haben. Von Stund an, hat er uns nicht mehr besucht, sondern mit Nahbars Hühnern Vorlieb genommen.

Unsere Hühner haben sich schnell wieder an ihre Freiheit gewöhnt. Nachdem sie zuletzt kaum noch weit vom Stall weggegangen sind, streifen sie jetzt sogar auf den Rinderweiden rum. Dort, wo die Emus sie eigentlich nicht beschützen können.

 

 

 

 

       

Wir sind ganz begeistert von den Emus. Zwar haben wir das sanfte Gesicht der Nandus geliebt, aber auch die Emus sind sehr faszinierende Geschöpfe.

Unserer Meinung nach sind die Emus ein wenig gescheiter als ihre südamerikanischen Kameraden. Sie können durchaus mitdenken und lassen sich nicht einfach austricksen. Wahrscheinlich ist auch das ein Grund dafür, warum sie in neuen Situationen gelassener bleiben und eher neugierig alles beäugen, als kopflos davon zu laufen. Allerdings sind sie auch wehrhafter und lassen sich auch von uns nicht einfach in die Flucht schlagen. Man muss schon sehr entschlossen auf sie zugehen, will man sich Respekt verschaffen. Aber in aller Regel sind sie friedlich. Zumindest wenn man ihnen größenmäßig halbwegs ebenbürtig ist. Unsere Hunde meiden den Emu-Auslauf. Die Hühner und selbst die Schafe halten meist Abstand.

 

 

 

 

Sie schauen etwas skeptisch, sind aber meist nur neugierig.

 

 

 

 

Hänge machen ihnen keine Probleme

 

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Mountain Mill Ranch  | info@mountain-mill-ranch.com